Donnerstag, 19. April 2018

Neues aus unserer Autorenwerkstatt: Namen est Omen: Von A wie Alex bis Z wie Zedrick

 

* Neues aus unserer Autorenwerkstatt *

von Mariella Heyd


 

Namen est Omen: Von A wie Alex bis Z wie Zedrick


Die Namenswahl beschäftigt nicht nur werdende Eltern, sondern auch uns Autoren. Der Name des Protagonisten, des Antagonisten und der Sidekicks will wohl überlegt sein. Aber wieso eigentlich?
Ganz einfach: Der Name gibt immer etwas über die Person preis.
Wie alt ist wohl eine Frau, die Waltraud heißt? Aus welcher Welt stammt ein Frodo? Woher kommt ein Giovanni? Wie sieht eine Britney aus?
Jeder Name weckt gewisse Assoziationen. So wäre es zum Beispiel nicht sinnvoll, einen deutschen Protagonisten aus Bayern Dean O'Neill zu taufen, wenn sein Hintergrund (z. B. Auswanderer) nicht dazu passt. Auch ein russischer Agent namens Rodriguez könnte den Leser irritieren, wenn es sich dabei nicht gerade um einen Decknamen handelt. Namen vermitteln auch Attraktivität bzw. das Gegenteil davon oder wie ist euer Empfinden bei Namen wie Helmut und Zac?

Neben Alter, Aussehen und Herkunft verbinden viele Leser mit Namen auch Charaktereigenschaften. Ein gutes Beispiel dafür ist Mr. Darcy. (An dieser Stelle bitte einmal theatralisch dahin schmelzen!) Wer ihn nicht aus "Stolz und Vorurteil" kennt, dürfte den Namen und den dazugehörigen Colin Firth mit seiner zurückhaltenden und charmanten Art spätestens aus "Bridget Jones" kennen.
Ähnliche Verknüpfungen lassen sich auch im Privatleben finden: Trägt ein Protagonist zufällig den Namen eures Erzfeindes, wird er euch vermutlich auch dann unsympathisch sein, wenn er ein Superheld und Everybody’s Darling ist. Als Autor kann man es natürlich nicht allen recht machen. Vielleicht ist "Maxi Mustermann" des einen beste Freundin, aber dafür des anderen ärgste Feindin.
Aus diesem Grund greife ich persönlich gerne zu außergewöhnlichen Namen, die selten vorkommen und von daher von meinen Lesern vorurteilsfrei angenommen werden können. Vor allem Geschichten in fremden Welten erlauben ein hohes Maß an Freiheit, was die Namensfindung betrifft, da hier auch Neuschöpfungen möglich sind.
Sollte man sich dennoch für reale und gängige Namen entscheiden, macht es Sinn, sich zu informieren, welche Bedeutung ein Name hat. Den Antagonisten möchte man vermutlich nicht "den Göttlichen" taufen.

Ich darf verraten, auch ich lasse persönliche Erfahrungen mit Namen und Persönlichkeiten in meine Romane einfließen. So wird zum Beispiel eine Figur in meinem nächsten Roman den Namen Tristan tragen, weil ich bereits als Kind für den Tristan aus der Fernsehserie "Der Doktor und das liebe Vieh" geschwärmt habe.

Achtung: Man sollte trotz Identifikationsfaktor dennoch nicht allen Assoziationen nachgeben! Nur weil man einen Kevin und eine Chantal vermeintlich einer sozialen Schichten zuordnen kann, weil dies einschlägige Fernsehsendungen suggerieren, bedeutet das nicht, dass man alle Figuren mit gewissen Merkmalen mit einem der Namen bestücken muss, um sie in eine Klischeeschublade zu stecken und dadurch ein solches Stigma zu verstärken.

Dienstag, 17. April 2018

Halt die Wolken fest: Love Shot Nr. 3 geht an den Start

Am Donnerstag (19.4.) ist es so weit. Dann erscheint der dritte Band unserer Romance Alliance Love Shots. Das sind Lesehäppchen für's Herz. 💗

"Halt die Wolken fest" ist ein modernes Froschkönigmärchen mit einem ernsten Hintergrund. Es geht um ein ungleiches Paar, das trotz widriger Umstände zueinander findet und dabei eine Reihe Hindernisse meistern muss, die das Leben dieser Liebe in den Weg legt. Die Geschichte spielt in New York und Venice Beach, einem Stadtteil von Los Angeles.

New York, New Love?

Die junge Harper kämpft als Tochter eines erfolgreichen Geschäftsmannes um Anerkennung in einer Männerdomäne. Nicht zuletzt ringt sie auch um die Anerkennung ihres Vaters. Als Bewährungsprobe überträgt er ihr ein wichtiges Geschäft in New York. Doch dann scheint alles schiefzugehen. In einer verzweifelten Lage hilft ihr der obdachlose Künstler Mason aus der Patsche. Als Gegenleistung verlangt er nur eines: Harpers Respekt und dass sie Zeit mit ihm verbringt. Doch Harper denkt gar nicht daran. Sie speist Mason mit einer falschen Telefonnummer ab und fliegt zurück nach Los Angeles. Bis Mason eines Tages vor ihrer Tür steht …

Ein modernes Froschkönig-Märchen und eine zauberhafte Liebesgeschichte um zwei besondere Menschen.

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Hier findet ihr alle Titel der Reihe.

Übrigens war unsere Autorin Susanne Halbeisen kürzlich in New York und hat uns eine kleine Foto-Collage mitgebracht. Und hier könnt ihr Autorin Dorothea Stiller am Strand von Venice Beach sehen. Ist schon eine Weile her. Wir verraten natürlich nicht wie lange. Nicht wundern, hier wurde der Kopf der Freundin versteckt. :)

Zur Reihe:

Jeden Monat gibt es im Imprint "Lovebirds" einen neuen Kurzroman aus der Feder einer unserer Autorinnen. Wir bieten euch Geschichten in unterschiedlichsten Romance-Subgenres, bei denen immer die Liebe im Vordergrund steht. Ein zusätzlicher roter Faden, der die Geschichten der Reihe verbindet, ist das Element der Reise oder des "Unterwegsseins".
Darum sind die Love Shots auch für all jene Momente gedacht, in denen ihr unterwegs seid. Die Kurzromane sind kleine, aber feine literarische Happen für zwischendurch, ideal für die Fahrt zur Arbeit oder den Urlaub. Mit der E-Book-Reihe ist für Unterhaltung gesorgt. Die einzelnen Titel bauen nicht aufeinander auf. Ihr könnt euch nach Lust und Laune die Geschichten herauspicken, die euch persönlich ansprechen.

Bisher in der Reihe erschienen:

»Liebe wider die Vernunft« (Romance Alliance Love Shot, Band 1) von Katherine Collins
»Lizzy sucht die Liebe« (Romance Alliance Love Shot, Band 2) von Anne Gard

Freitag, 13. April 2018

Neuerscheinung "Asche des Krieges": Abschluss der "Geheimnis der Götter"-Saga von Saskia Louis

Sie wollte nicht sterben.
Sie hatte keine Angst vor dem Tod,
aber sie hatte Angst vor dem,
was sie zurückließ.  
„Geheimnis der Götter“- Saga


Das Warten hat ein Ende! Hier ist der vierte und letzte Teil der Fantasy-Saga!

Der fantastische Lesestoff von Saskia Louis geht weiter!



Asche des Krieges (Bd. 4)


Nym weiß nichts mehr.

Auf der Suche nach Antworten begibt sie sich in die Tiefen der Kreisberge und muss schon bald erkennen, dass in einer Welt aus Lügen nichts ist wie es scheint. Und je mehr sie sich in die Geheimnisse der Götter verstrickt, desto deutlicher wird, dass sie die Macht von verlorenen Erinnerungen unterschätz hat.
Während Vea eine Rebellion lostritt und in Bistaye erbitterte Machtkämpfe ausbrechen, ist nur eines gewiss: Im Krieg gegen die Götter kann es keine Gewinner geben …

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Das sind die ersten Teile der „Geheimnis der Götter“- Saga:


Funke des Erwachens (Band 1)


Nym wacht auf und weiß nicht, wer sie ist.
Sie kennt die Geschichte der zwei verfeindeten Länder, dem göttlichen Bistaye und dem gottlosen Asavez. Sie weiß, dass das Mädchen, das ihr das Leben gerettet hat, eine Wahrheitsleserin ist. Sie weiß, dass der Bruder des Mädchens ein notorischer Frauenheld, Offizier in der asavezischen Garde und ein Ikano der Luft ist.
Doch sie hat keine Ahnung, wer sie umbringen will, warum sie eine so gute Kämpferin ist und wie ihr richtiger Name lautet. Und es gibt da anscheinend einiges, das sie lieber nicht hätte vergessen sollen …

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Flammen der Befreiung (Bd. 2)


Nym weiß folgende Dinge:
Die Rebellen aus der vierten Mauer befreien zu wollen, ist ein Selbstmordkommando.
Levi ist genauso anstrengend wie wunderbar. Und manche Erinnerungen in ihrem Kopf sind nicht ihre eigenen.
Während eine Reihe an Morden Bistaye in Aufruhr bringt und die Göttliche Garde immer engere Kreise um die Gruppe aus Asavez zieht, wird Nym vor allem eins klar: Je mehr sie über ihre wahre Identität erfährt, desto weniger möchte sie wissen.

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Feuer der Rebellion (Bd. 3)


Nym weiß, wer sie ist. Jetzt muss sie sich entscheiden, wer sie sein will.
Unter dem wachsamen Auge der Götter lernt sie Bistaye und die Garde neu kennen und muss schon bald eine Reihe an folgenschweren Entscheidungen treffen.
Während Levi von seiner Vergangenheit eingeholt wird und Vea ihre Zukunft bestimmen muss, kristallisiert sich immer deutlicher heraus, dass das Geheimnis der Götter nur an einem Ort zu finden ist: In den Tiefen der Kreisberge …

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Mittwoch, 11. April 2018

Rezept Miesmuscheln in Weißweinsauce

Sommer, Sonne, Strand und mehr ...

Rezepte-Mittwoch





Die Sonne brennt einem auf den Pelz, der Alkoholpegel wird mithilfe von Eimern gehalten, Fremde werden zu besten Freunden, Sand knirscht bei jeder Bewegung und lauert an Orten, die man sich nicht näher Vorstellen möchte ... Urlaub auf Malle!

Und um den Abend richtig einzuleiten muss selbstverständlich etwas aus dem Meer auf den Teller, vorzugsweise in Alkohol?
Auch wenn Lizzy aus "Lizzy sucht die Liebe" von Anne Gard und unser zweiter Love Shot wohl auf den Gang verzichtet hat, ist es ein Gericht, das wir als würdig erachten, von uns nachgekocht und für Euch verkostet zu werden.

Nummer 1

Miesmuscheln in Weißweinsauce




 Zutaten:
2 kg Muscheln
2 Eßlöffel Olivenöl
Knoblauchzehen
Zwiebel
1 Stange
Lauch
Tomate
2
Möhren
Lorbeerblätter

200 ml

Weißwein trocken
200 ml Gemüsebrühe




1 Bund Petersilie
  Salz und Pfeffer aus der Mühle.





Die Muscheln waschen und putzen. (Offene und beschädigte Muscheln wegwerfen!)

Das Gemüse putzen. Zwiebel und Knoblauch klein schneiden.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen.

Den Knoblauch, die Zwiebel und die Lorbeerblätter darin anschwitzen. Gemüsebrühe, Tomaten, Lauch, Möhren und Weißwein dazugeben. Das Ganze 15 Minuten kochen lassen.

Die Muscheln in den Sud geben und ca. 10 Minuten zugedeckt bei starker Hitze kochen lassen. Die Petersilie waschen und hacken und zu den Muscheln geben. Mit dem Sud servieren.

(Dazu Pasta oder auch Baguette reichen, schmeckt köstlich!)
Beim Kochvorgang nicht geöffnete Muscheln werden nicht gegessen, sondern weggeworfen!




Leider Alleingenießer? Kein Problem. Dazu lässt sich hervorragend der passende Roman lesen:


Kann aus einem Urlaubsflirt mehr werden?
Urlaub auf dem Ballermann? Das kann ja heiter werden, denkt sich Lizzy, schließlich ist sie schon lange kein Teenager mehr. Aber ihre Freundinnen, die „Therapie-Schwestern“, haben bereits für sie mitgebucht. Party bis zum Morgengrauen haben sie ihr verordnet, damit sie dank eines heißen Flirts schnellstmöglich über ihre Scheidung hinwegkommt. Und dann begegnet Lizzy tatsächlich ihrem Traummann. Die beiden verbringen romantische Stunden auf der Insel, doch das Schicksal trennt beide wieder. Werden sie je wieder zueinanderfinden?
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Dienstag, 10. April 2018

Neues aus unserer Autorenwerkstatt: Ist Schreiben wirklich ein Handwerk, oder reicht Talent aus?




* Neues aus unserer Autorenwerkstatt *

von Jessie Weber



Ist Schreiben wirklich ein Handwerk, oder reicht Talent aus?



Schreiben ist ein Handwerk. Man kann – und sollte – es lernen und stetig verbessern. Das ist meine feste Überzeugung.
Ich höre schon den Aufschrei: So ein Quatsch! Talent ist viel wichtiger, als langweilige Techniken zu lernen! Inspiration ist alles!
Dem wage ich zu widersprechen. Meine Gedanken hierzu sind folgende:

Die Inspiration ist der zündende Funke, ohne ihn bringst du kein Feuer zum Brennen. Wenn du nicht für das Schreiben brennst, wenn die Gedanken und Ideen nicht aus deinem Kopf herausdrängen, wirst du meiner Meinung nach kein überzeugender Schriftsteller, dessen Werke den Leser entflammen können. Manche Autoren lernen mit der Zeit, die sprühenden Funken zu bändigen, sie sogar genau dann zu entfachen, wenn ihre (am besten tägliche) Schreibzeit gekommen ist, andere lassen sie sprühen, kritzeln jederzeit jede auffindbare Ecke von Papier (zur Not auch Kassenbons) voll mit Ideen. Wieder andere kennen beides. Hier, wie bei so vielen Dingen, muss jeder Autor seinen Weg finden.
Nun haben wir also den Funken. Jetzt gilt es, ihn zu füttern. Dabei sehe ich die Worte als das Stroh, das der entflammte Autor auf die Funken seiner Ideen wirft. Die Worte fangen Feuer, der Schreibfluss setzt ein, die erste Rohfassung deines Werkes entsteht. Es brennt schnell und heiß, dein Strohfeuer, und im besten Fall hast du immer genug Material, um es zu füttern. Doch ist das schon das Feuer, das die Leserherzen wärmt? Für einige mag es genügen. Ein schnell heruntergeschriebener Text, voll mit den Emotionen einer ersten Liebe, kann durchaus mitreißen. Doch Liebe macht leider blind, das wissen wir alle. Blind für Fehler aller Arten. Wer hat nicht schon mal in der ersten Verliebtheit über etwas hinweggesehen, das ihn später an seinem Partner massiv gestört hat? Auf das Schreiben bezogen bedeutet das, dass die erste Rohfassung eines Textes im Normalfall voller Fehler steckt. Rechtschreibfehler, seltsamer Satzbau, falsche Zeichensetzung, Logik-, Recherche- und Perspektivfehler – all das passiert schnell, schließlich weiß man ja genau, was man sagen will. Das wird der Leser ja wohl auch verstehen, oder?
Eben nicht. Der Leser kann nicht in deinen Kopf schauen. Er liest nur die Worte, die im Buch stehen. Er hat nicht dein Hintergrundwissen. Das solltest du dir immer bewusst machen. Auch liebt er deine Charaktere vielleicht nicht vom ersten Wort an, sondern muss sie erst lieben lernen. Dabei kann es passieren, dass ihn die o. g. Fehler massiv stören und ihn davon abhalten, sich in dein Werk zu verlieben.
Zurück zu unserem Feuer. Damit das Strohfeuer nicht erlischt und möglichst viele, auch kritische, Leser wärmt, brauchst du nun Holz. Das ist das Handwerk. Zuerst legst du vielleicht nur dünne Äste auf, denn, wie gesagt, du musst das Handwerk ja erst lernen, doch je mehr du schreibst, je mehr du liest, dich informierst, an deinen Texten feilst, überarbeitest, recherchierst, dich mit anderen Autoren, Testlesern und Lektoren auseinandersetzt, desto dicker und trockener wird dein Holz, bis deine Flammen – deine Werke – schließlich die Leserherzen dauerhaft wärmen. Dabei gehen dir die verliebten Funken des Anfangs nicht verloren! Sie sind der Grundstein deiner Bücher. Die Liebe ist immer noch da, doch nun stimmt zusätzlich noch das Drumherum, um auch die kritischen Leser zu begeistern.
Deine tollen Geschichten, deine wunderbaren Charaktere haben deine ganze Sorgfalt verdient - damit auch möglichst viele Leser sie so lieben können, wie du es tust.

Eure Jessie

(Übrigens reißen mich Großbuchstaben mitten im Wort ebenfalls aus dem Lesefluss, deshalb gibt es bei mir nur Leser und keine LeserInnen, Autoren und keine AutorInnen – man möge es mir verzeihen.)